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Posts Tagged ‘Werbung’

Gold macht nicht jeden reich

Gold ist geschmeidig und weich 
Wie ein Lurch. 
Schlängelt sich zwischen den Fingern durch. 
Gold entrollt, von Gott gewollt.

Gold soll nicht frech sein. 
Gold darf nicht Blech sein, 
Nicht durchmessingt oder durchsilbert. 
Gold will redlich frei sein, 
Ohne aufgezwungnes Beisein, 
Hören Sie, Gilbert? 

Gold macht uns trunken.
Gold Stinkt als Halunkensold. 
Gold macht nicht gut. 
Gold wittert Blut. 
Gold macht nicht froh.

Wo ist Gold? Wo? 

In Europa ist kein Gold mehr da. 
Alles Gold ist in Amerika.

Doch Sie haben recht, mein lieber Mister, 
Deutschland nährt ein bißchen viel Minister. 
In den Einzelstaats-Beamtenheeren 
Könnte man die Hälfte gut entbehren.

Joachim Ringelnatz (1883–1934)

…das kommt mir doch sehr bekannt vor!

Und dann auch das noch! 😉

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Sind sie nicht toll diese Papierskulpturen, die ein geheimnisvoller Leser seit März 2011 schottischen Bibliotheken schenkt? Der anonyme Spender will mit seinen Geschenken Büchereien, Bücher, Worte, Ideen… unterstützen und ihr Ende verhindern.  Eine wunderbare Idee und eine super Werbung für das Buch!

 „A gift in support of libraries, books, words, ideas….. (& against their exit)“

sculpted from a copy of Ian Rankin's Exit Music
http://community.thisiscentralstation.com/_Mysterious-paper-sculptures/blog/4991767/126249.html

Bisher hat er oder sie es tatsächlich geschafft, sie unbemerkt aufzustellen und ist nach den Links vom 30. und 31. August in dem Artikel immer noch anonym.

Update 15.12.2011 – Das Phantom ist zurück:
https://www.npr.org/blogs/krulwich/2011/11/29/142910393/the-library-phantom-returns

daumen hoch Endlich hat jemand mal eine wirklich gute Idee für sinnvolle und schöne Geschenke im Gegensatz zu den zerstörerischen „Geschenken“ von Terroristen.

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Auch so kann Werbung sein!

Heute guckte mich ein Päckchen Ahoj-Brause an. So lang gibt es die schon, bald neunzig Jahre und immer noch lecken sich die Kinder das Brausepulver von den Fingern so wie auch ich als Kind. Nur die Werbung dazu gab’s damals noch nicht. Ich hätte sie auch gar nicht sehen können. Einen Fernseher hatten wir nicht. .

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Ein virtuelles Markenmuseum habe ich bei meiner Suche im Netz auch gefunden. Wie so oft bin ich mal wieder vom Hölzchen aufs Stöckchen gekommen. 😉

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Dabei sind’s doch die alten Reklamemarken, die mich heut besonders in ihren Bann gezogen haben und die übrigens älter sind als die Ahoj-Brause. Leider gibt es sie heute nicht mehr! Was wären unsere Briefkästen erleichtert!  😉
Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat man diese Marken, deren Vorbild die Siegel- und Amtsmarken waren, dazu genutzt  Briefe zu verschließen, um so seinen Namen oder sein Produkt bekannt zu machen,  wie zum Beispiel Bahlsen seine Kekse :
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http://de.wikipedia.org/wiki/Reklamemarke

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In WUM Günter Schweigers virtuellem Reklamemarken Museum habe ich geblättert und die vielen schönen Marken bewundert,

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auch oft  belächelt, genauso wie ich  auch über die Marken in diesem Video schmunzeln musste.

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Was denken sich Texter wohl bei solchen Zeilen? Ob sie überhaupt denken oder Sprache einfach nur sprudeln lassen? Diese Zeile – bitteschön – muss ich die verstehen:
„***Mail gibt es ab sofort auch als App für Ihre Hosentasche!“ ?

Meine Hosentasche ein Postfach?
Wie toll ist das denn! Wenn ich nur wüsste, wo es die gibt? Auf der Stelle liefe ich los und holte mir eine!

Hm… vielleicht doch besser nicht. Wie sieht denn das aus, wenn ich mit meiner Hosentasche kommuniziere?
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