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Posts Tagged ‘Gedanken’

…ohne Verfallsdatum! Wirklich bis in alle Ewigkeit?

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.
Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.

Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
Aristoteles, griech. Philosoph, 384-322 v.Chr.

Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
Tacitus, röm. Geschichtsschreiber, 55 v. Chr.

Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.
Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.

Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.
Cicero, röm. Politiker, 106 v. Chr. – 43 v.Chr.

Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.
Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.

Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.
Cicero, 106-43 v.Chr.

Mensch, der — ein Tier, das so in die verzückte Betrachtung dessen versunken ist, wofür es sich selber hält, daß es übersieht, was es zweifellos sein sollte. Seine Hauptbeschäftigung ist die Ausrottung anderer Tiere und seiner eigenen Art, die sich jedoch mit einer so hartnäckigen Geschwindigkeit vermehrt, daß sie die gesamte bewohnbare Erde und Kanada verseucht.
Ambrose Bierce (1842-1914)

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Ich mag John D. Boswells Projekt  „The Symphony of Science„. Seine Videos sind beeindruckend. Hier seht und hört Ihr zwei davon aus der Serie:

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Playlist „Symphony of Science“: http://www.youtube.com/playlist?list=PLFC4EE4355ADEBDB1

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…philosophieren Zhuangzi  und Hui Shi:

Die Philosophen Dschuang Dsi und Hui Dsi gingen einst am Ufer eines Flusses spazieren. Sie sahen dem Spiel der Fische zu. 
Dschuang Dsi sagte: ‚Sieh nur, wie die Forellen dort aus dem Wasser springen. Das ist eine Freude für sie‘. 
Darauf sprach Hui Dsi: ‚Du bist kein Fisch, wie willst Du denn die Freude der Fische kennen?‘  
‚Und wieso kannst Du wissen‘, entgegnete ihm Dschuang Dsi, ‚der Du doch nicht ich bist, dass ich die Freude der Fische nicht kenne?‘

Hui Dsi sprach: ‚Ich bin nicht Du, so kann ich Dich allerdings nicht erkennen. Nun bist Du aber sicher kein Fisch, und so ist es klar, dass Du nicht die Freude der Fische kennst.‘
Dschuang Dsi sprach: ‚Bitte lass uns zum Ausgangspunkt zurückkehren! Du hast gesagt: Wie kannst Du denn die Freude der Fische erkennen? Dabei wusstest Du ganz gut, dass ich sie kenne, und fragtest mich dennoch. Ich erkenne die Freude der Fische aus meiner Freude beim Wandern am Fluß.‘     http://de.wikipedia.org/wiki/Zhuangzi
Na, wenn der Fischer sich da mal nicht täuscht, wenn er meint, dass die Bachforellen zu seiner Begrüßung so fröhlich springen, mir sieht’s mehr nach einem Fluchtversuch aus. 😉


Dschuang Dsi. Das wahre Buch vom südlichen Blütenland, Nan Hua Dschen Ging aus dem chinesischen verdeutscht und erläutert (1912)

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Noch ein bisschen mehr von Fischen. Ich mag dieses Video sehr,  auch wenn hier keine Fische springen. 🙂

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  😉

 

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So oder ähnlich gerate ich öfter im Internet vom Hölzchen aufs Stöckchen. Zuallererst suche ich mal wie gestern zum Beispiel nach Social Media Icons und finde auch ganz interessante:
http://www.cryo-webdesign.de/blog/internet-design/coole-social-media-icons-und-buttons.html

Und mir schießt durch den Kopf: Was tut sich eigentlich so beruflich in diesem Bereich?   http://social-media-karriere.de/?p=918
Ins Auge sticht mir hier gleich    http://www.gehalt.de/   –
ganz klar: Ich klicke auf „Wie viel verdient eigentlich Papst Benedikt XVI. ?“:
http://www.gehalt.de/news/Wie-viel-verdient-eigentlich-Papst-Benedikt-XVI

Und woher stammt diese Info? Ah ja von http://kath.net/,
und das führt mich dann weiter zu   http://www.kathpedia.com/ …..

Tja, „vom Hölzchen aufs Stöckchen“ eben.
Ich gebe den Spruch noch schnell mal eben bei YouTube ein…. 😀

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Besser? Wohl kaum. Jedenfalls nicht, wenn ich Leopold Mozarts Gedanken zur Besoldung lese. Eher genauso schlimm, wenn ich mir unsere heutige Lohnpolitik ansehe. Man könnte schier verzweifeln. Ob der angeblich ja mit Verstand gesegnete und vernunftbegabte Mensch wohl je rechtzeitig aus seinen Fehlern lernt?

Am 27. Oktober 1770 schrieb Leopold Mozart aus Mailand an seine Frau Anna Maria über seine Gedanken zu Besoldung und Armut:

„… beÿ so kleinς Besoldungς werdς wir mit der Zeit nichts als
bettler sehς. die armς Hofbedientς habς kaum den hunger zu stillς, und da ihre
Kindς nichts lernς, weil die Mittl fehlς, so wachsς sie als Müssiggeher auf,
und die Statt wird in Zeit von 20 Jahrς mit einer Menge unützer Leuthe
voll seÿn, die im Elend leben und so wohl dem Hof als dem ganzen Publico
[S. 3]  zur Last sind. Man wird in wenig Jahrς, ja von jahre zu Jahre sehς, daß ich die
Wahrheit rede. Wen man alles will heurathς lassς, und eine Statt bevölkerς will,
so muß man zum voraus schon wissς, wie man diesen Leutς Arbeit und folglich
zu lebς giebt. Eine Statt mit Bettler zu bevölkern, ist ganz was leichtes.Arbeit,
und Verdienst muß man ihnς verschaffς könς; dan ist die bevölkerung gut.“
Quelle:  http://dme.mozarteum.at/DME/briefe/letter.php?mid=777&cat

Leopold Mozart – http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Mozart
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Nee, nee!

Ich bin heut als erstes beim Öffnen meines Browsers mit den „Schönheitsfehlern“ zweier Stars konfrontiert worden. Schönheitsfehler?  So sieht Mensch halt aus, wenn er ohne Chirurgie älter wird. Er hat dann eben gern auch mal ein Doppelkinn.

Normalerweise interessieren mich Fotoserien nicht, doch die habe ich mir daraufhin mal angetan. Oh jeh!
Wie bescheuert muss Mensch – Mensch? – eigentlich sein, dass er Fotos von Stars und Sternchen bis zum Gehtnichtmehr vergrößert, nur weil er hofft, darauf ein wenn auch noch so kleines Fehlerchen zu entdecken, das er zu Geld machen kann. Natürlich findet Mensch dann auch etwas und zwar die ganz alltäglichen Fehler und Missgeschicke jedes Menschen. Nur Stars dürfen die eben nicht passieren, denn die werden dann gnadenlos vergrößert und genauso gnadenlos kommentiert und per Internet weltweit verbreitet.
Mir hat’s gereicht! Das war für mich die allerletzte Fotoserie , tut sie Euch bloß nicht auch noch an!
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Ich konnte es kaum glauben, als ich im TV sah, dass Jugendlichen, doch nicht nur ihnen, zum Begriff Tugend nichts einfiel. Manche kannten nicht einmal das Wort.
Also habe ich mal im Netz gefischt und unter vielem anderen das hier gefunden.
Interessant welche Tugenden in den diversen Epochen besonders geschätzt wurden. Auch war es durchaus nicht immer vorteilhaft, als tugendhaft zu gelten!

 

 Verhör des Guten
von Berthold Brecht, 1935

Tritt vor: wir hören
dass du ein guter Mann bist.
Du bist nicht käuflich
Aber der Blitz
Der ins Haus einschlägt ist auch
Nicht käuflich.
Was du einmal gesagt hast, dabei bleibst du.
Was hast du gesagt?
Du bist ehrlich, du sagst deine Meinung.
Welche Meinung?
Du bist tapfer.
Gegen wen?
Du bist weise.
Für wen?
Du siehst nicht auf deinen Vorteil.
Auf wessen denn?
Du bist ein guter Freund.
Auch guter Leute?

So höre: Wir wissen
Du bist unser Feind. Deshalb wollen wir dich
Jetzt an eine Wand stellen.
Aber in Anbetracht deiner Verdienste
Und guten Eigenschaften
An eine gute Wand und dich erschießen mit
Guten Kugeln guter Gewehre und dich begraben mit
Einer guten Schaufel in guter Erde.




Es gibt wirklich viel Literatur zum Thema Tugend.
Gefallen haben mir auch diese nützlichen Tugenden!



Die 13 nützlichen Tugenden eines Erzkapitalisten
Benjamin Franklin, um 1730

1. Mässigkeit – Iss nicht bis zum Stumpfsinn, trink nicht bis zur Berauschung!
2. Schweigen – Sprich nur, was anderen oder dir selbst nützen kann; vermeide unbedeutende Unterhaltung!
3. Ordnung – Lass jedes Ding seine Stelle und jeden Teil deines Geschäfts seine Zeit haben!
4. Entschlossenheit – Nimm dir vor, durchzuführen, was du musst; vollführe unfehlbar, was du dir vornimmst!
5. Sparsamkeit – Mache keine Ausgabe, als um anderen oder dir selbst Gutes zu tun« das heisst: vergeude nichts!
6. Fleiss – Verliere keine Zeit; sei immer mit etwas Nützlichem beschäftigt; entsage aller unnützen Tätigkeit!
7. Aufrichtigkeit – Bediene dich keiner schädlichen Täuschung; denke unschuldig und gerecht, und wenn du sprichst, so sprich danach!
8. Gerechtigkeit – Schade niemandem, indem du ihm unrecht tust oder die Wohltaten unterlässt, die deine Pflichten sind!
9. Mässigung – Vermeide Extreme; hüte dich, Beleidigungen so übel aufzunehmen, wie sie es nach deinem Dafürhalten verdienen!
10. Reinlichkeit – Dulde keine Unsauberkeit am Körper, an Kleidern oder in der Wohnung!
11. Gemütsruhe – Beunruhige dich nicht über Kleinigkeiten oder über gewöhnliche oder unvermeidliche Unglücksfälle!
12. Keuschheit – Übe geschlechtlichen Umgang selten, nur um der Gesundheit oder der Nachkommenschaft willen, niemals bis zur Stumpfheit, Schwäche oder zur Schädigung deines eigenen oder fremden Seelenfriedens oder guten Rufes!
13. Demut – Ahme Jesus und Sokrates nach!
Benjamin Franklin: Autobiographie. München: C. H. Beck 1983, 116-117

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