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Posts Tagged ‘Frédéric Back’

Liute unde lant die mohten mit genâden sîn,
wan zwei vil kleiniu wortelîn ‚mîn‘ unde ‚dîn‘,
diu briuwent michel wunder ûf der erde.
wie gânt si vrüetende und wüetende über al
und trîbent al die wélt úmbe als einen bal:
ich waene, ir krieges iemer ende werde.
Diu vertâne gîte
diu wahset allez umbe sich dâher sît Êven zîte
und irret elliu herze und elliu rîche.
dewander hant noch zunge
die méinènt noch minnent niht wan valsch und anderunge.
lêre und volge liegent offenlîche.
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Meister Gottfried von Straßburg, gestorben ca. 1220
Große Heidelberger Liederhandschrift  (Codex Manesse)
Hier findet Ihr den Text in Mittelhochdeutsch und Hochdeutsch:
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Zu diesem Thema, das vor so vielen hundert Jahren schon aktuell war, es immer noch ist und uns leider wohl immer begleiten wird, hat auch Frédéric Back in „Alles-Nichts“ etwas zu sagen. Beeindruckend, wie er 1978 den Menschen in seinem Film „All-Nothing“ (Tout-Rien) darstellt. Sehr realistisch in seiner Gier und dem Glauben, dass die Erde allein für ihn erschaffen wurde.
Trotz allem endet der Film positiv, mit der Hoffnung, dass künftige Generationen es lernen, in Harmonie mit der Natur zu leben.
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Nun ja, hoffen dürfen wir…

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Hier noch ein wenig mehr über Gottfried von Straßburg 

Biographische Spuren: http://www.mediaevum.de/autoren/gottfried_von_strassb.pdf

und  ein Video über die Faksimile-Ausgabe des Cgm 51 der Bayerischen Staatsbibliothek München „Gottfried von Straßburg: Tristan“ im Besitz der Universität von Arizona:

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Ich habe Euch ja schon seinen Film „Der Mann, der Bäume pflanzte“ gezeigt und nun möchte ich Euch ihn selbst etwas näher bringen. –
Er ist 1924 in Saarbrücken geboren, das damals zu Frankreich gehörte und lebt seit 1948  in Montréal, Kanada. Für die Metrostation  Place-des-Arts von Montréal  schuf er 1967 die Glasfenster „History of music in Montreal“. Er liebt Tiere und die Natur und dies zeigt er auch sehr deutlich in seinen hervorragenden Zeichnungen und Filmen, die mit vielen Preisen ausgezeichnet wurden. Für sein Lebenswerk wurde er im Jahr 2000 mit dem kanadischen Filmpreis „Prix Jutra“ ausgezeichnet.
Viel besser, als ich es könnte, erzählt er hier selbst sein Leben (engl):

http://www.fredericback.com/biographie/index.en.shtml

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Und schaut Euch auch das Portrait (frz) über diesen Meister der Animation von Radio Canada an –  (14.4.2013) Schade, das Konto wurde gekündigt… vielleicht finde ich es ja wieder, bis dahin nehmt bitte mit diesem Interview vorlieb:


(mehr …)

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Diesen Zeichentrickfilm liebe ich besonders.

Ganz kurz zum Inhalt:
1910 wandert der 22 Jahre junge Erzähler durch die kargen Berge der französischen Provence. Zufällig trifft er auf den 55jährigen Schäfer Elzéard Bouffier, der sich nach dem Tod von Frau und Sohn für ein Leben in Einsamkeit entschlossen hat. Der Erzähler erfährt, dass der Schäfer sich der Aufgabe widmet, diese baumlose Gegend wieder zum Leben zu erwecken und Bäume sät.
In den Jahren darauf besucht er Elzéard Bouffier immer wieder und erlebt, wie das Leben in diese Gegend zurückkehrt dank des unermüdlichen Einsatzes eines Einzelnen.


http://fr.wikipedia.org/wiki/L%27Homme_qui_plantait_des_arbres

Bereits 1953 hat Jean Giono die Erzählung „L’homme qui plantait des arbres“ (- Der Mann, der Bäume pflanzte) geschrieben, lange vor Waldsterben und Klimawandel.

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann,_der_B%C3%A4ume_pflanzte

1988 erhielt Frédéric Back  für seinen Zeichentrickfilm „L’homme qui plantait des arbres“ zu Jean Gionos Erzählung einen Oscar. 

http://www.imdb.com/title/tt0093488

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3.9.2013 – Links hinzugefügt:

Frédéric Back:  http://andreasdeja.blogspot.de/2013/02/frederic-back.html

The Mighty Animator, Frédéric Back:  http://www.awn.com/mag/issue1.4/articles/moritzback1.4.html

Frederic Back:  http://www.herondance.org/reflections/frederic-back/

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