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Archive for the ‘Geschichtliches’ Category

Wer Spaß daran hat, Städte – in diesem Fall Dublin – literarisch zu entdecken, dem lege ich diese drei illustrierten Bändchen (englisch) von AtItAgain! ans Herz:

„Romping through Ulysses

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At it Again! Romping through Ulysses Inside_1

„Romping through Dracula

Romping through Dracula by At it Again! RRP €8 low res  72a

„Romping through Dorian Gray

Romping Through DorianGray by At it Again! RRP €8 low  res 72a

AtItAgain! führt uns mit diesen Heften im praktischenTaschenformat auf unterhaltsame Weise durchs Dublin von James Joyce, Bram Stoker und Oscar Wilde.

Am 1. Februar 2016 erscheint ein weiteres Bändchen  – „Romping through Dubliners“ -, in dem AtItAgain! mit uns durch die 15 Erzählungen „tobt“, in denen James Joyce die Welt des Kleinbürgertums im Dublin der Jahrhundertwende beschreibt.
http://atitagain.ie/exploring-dublin-with-james-joyces-dubliners/

Zur Zeit ist AtItAgain! mit einem Stand auf der Messe „Showcase„, Irlands internationaler Kreativmesse in Dublin (24.-27.Januar 2016), vertreten:
http://www.showcaseireland.com/exhibitors/info/at-it-again

Homepage: http://www.atitagain.ie/
Facebook :  http://www.facebook.com/atitagain/
Twitter:       http://twitter.com/AtitAgainDublin
Etsy:           http://www.etsy.com/de/shop/AtitAgainDublin

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Heute habe ich diese beiden Videos entdeckt, eine nette Ergänzung
zu meinem Beitrag
„TUNA – Studenten machen Musik/Spanien“ .

 Joselito, spanischer Kinderstar der 50er/60er Jahre

Mir fällt für „Tuna“ keine gute Übersetzung ein. Darum lasse ich es bei „Tuna“, denn weder Studentenchor noch Studentenband treffen es richtig.  „Tuna“ ähnelt eher einer studentischen Verbindung, die vor allem musiziert.

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Seit ich vor einiger Zeit auf die Kurzgeschichte „Diagnose Exitus“ stieß, die deutsche Übersetzung von Bierces „A Diagnosis of Death„, hat es mir Ambrose Bierce angetan. Vielleicht entdeckt Ihr ihn ja auch für Euch.

Viel habe ich übrigens über ihn hier erfahren:
Triumph der zynischen Vernunft – Der amerikanische Schriftsteller Ambrose Bierce: http://www.tour-literatur.de/Autoren_texte/bierce.htm
Und ich wurde dadurch auch aufmerksam auf diesen Kurzfilm von Robert Enrico:

„La Rivière du Hibou“ (1962)
nach der Erzählung  „Ein Ereignis an der Owl-Creek-Brücke“ von Ambrose Bierce:

„An Occurence at Owl Creek Bridge“ von Ambrose Bierce (engl. Text)

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Zum Schluss noch ein Zitat:
„Abendland: Jener Teil der Welt, der westlich (bzw. östlich) des Morgenlandes liegt. Größtenteils bewohnt von Christen, einem mächtigen Unterstamm der Hypokriten, dessen wichtigste Gewerbe Mord und Betrug sind, von ihnen gern ’Krieg’ und ’Handel’ genannt. Dies sind auch die wichtigsten Gewerbe des Morgenlands. “ – The Devil’s Dictionary
zu finden hier.

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Passend zur Jahreszeit  😉

Der gespenstische Freier auf Hartenstein

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http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hartenstein

Auf dem Schlosse Hartenstein, dem Stammschlosse der Schönburge, fand sich einst jeden Tag ein Schattenritter ein. Man nannte ihn Vollmer den Geisterkönig. Er hatte, man weiß nicht wie, die Liebe der schönen Kunigunde von Schönburg, als sie noch Kind war, gewonnen, und dieselbe hatte erklärt, ihn und keinen anderen wolle sie ehelichen. 

So ritt er denn jeden Tag auf unsichtbarem Rosse ins Burgtor ein, zog ersteres, ohne dass jemand es sah, – nur hören konnte man seinen Tritt, – in den Stall und stieg dann selbst unsichtbar, und nur am Schall seines Trittes kenntlich, die Schlosstreppe hinan. Dort kam ihm seine Braut entgegen, der reichte er seine Hand, – das war der einzige fühlbare Teil seines Körpers, weich und glatt aber eiskalt – und nun sprachen und koseten sie zusammen wie zwei Liebende es tun. Dann schritten sie in den Speisesaal, wo ihrer schon der Bruder des Fräuleins harrte, und alle drei setzten sich an Tische und aßen und tranken nach Herzenslust, die dem Schattenritter vorgelegten Speisen und der Wein in seinem Becher verschwanden, und doch sah niemand, wo es hinkam. Man hörte nur des Schattenbräutigams Stimme, und der Graf, dem früher vor seinem geisterhaften Schwager gegraut, fasste immer mehr Neigung zu ihm, denn er hatte an ihm einen steten treuen Berater und Warner bei bevorstehendem Unglück. Wenn das Mahl vorüber war, verließ der Graf die beiden Brautleute, und so saßen sie bis kurz vor ein Uhr, dann nahm der gespenstische Gast eilig Abschied.

So trieb er es viele Jahre, da äußerte einmal das Fräulein, wie sie sich nach einem Kusse von seinem Munde sehne, und siehe, ihr geisterhafter Bräutigam antwortete. „Lebe wohl auf ewig, weil ich an Deine rein geistige Liebe glaubte, verließ ich mein himmlisches Reich, um bei dir zu sein, jetzt wo du an irdische Liebe denkst, ist mein Bleiben nicht mehr hier, du siehst mich nie wieder!“ Damit verschwand er und nie hat das Fräulein wieder seine Nähe empfunden.

(Johann Georg Theodor Gräße, Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Band 1, Dresden 1874, S.494-495)  http://www.zeno.org/nid/20004931343
http://hov.isgv.de/Hartenstein

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Will eine Jungfer ihren zukünftigen Bräutigam sehen, so muss sie um Mitternacht
vor Neujahr rückwärts in der Küchentür stehen und sprechen:

Gott grüß dich Abendstern,
Du scheinst so hell von fern,
Über Osten, über Westen,
Über alle Kreiennesten.
Ist einer zu mein Liebchen geboren,
Ist einer zu mein Liebchen erkoren,
Der komm, als er geht,
Als er steht,
In sein täglich Kleid.
Karl Müllenhoff (1818-1884): Sprüche und Segen – 37. Liebessegen
http://www.zeno.org/nid/20005412307

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Ferdinand Freiligrath hat Robert Burns‘ Gedicht von 1795: „A Man’s  a Man for A‘ That“ zum ersten Mal 1843 unter dem Titel „Trotz alledem“  ins Deutsche übertragen. Die erste Zeile lautete: „Ob Armuth euer Loos auch sei“.  Im Zuge der Märzrevolution folgte 1848 eine zweite Nachdichtung mit diesem Anfang: „Das war ’ne heiße Märzenzeit, trotz Regen, Schnee und alledem“.

Ausführlich wird die Geschichte dieses Robert Burns‘ Liedes und seiner Nachdichtung im Historisch-kritischen Liederlexikon beschrieben.
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Ed Miller berichtet zu Beginn seines Vortrags von der bewegenden Eröffnung des  Schottischen Parlaments am 1. Juli 1999, bei der Sheena Wellington dieses Lied sang:
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Engl. Text:  http://celtic-lyrics.com/lyrics/8.html
Dt. Text (1848):  http://www.volksliederarchiv.de/text2535.html
Neuester dt. Text von Hannes Wader:  http://www.songtextemania.com/trotz_alledem_iii_songtext_hannes_wader.html

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…ohne Verfallsdatum! Wirklich bis in alle Ewigkeit?

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.
Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.

Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
Aristoteles, griech. Philosoph, 384-322 v.Chr.

Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
Tacitus, röm. Geschichtsschreiber, 55 v. Chr.

Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.
Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.

Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.
Cicero, röm. Politiker, 106 v. Chr. – 43 v.Chr.

Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.
Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.

Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.
Cicero, 106-43 v.Chr.

Mensch, der — ein Tier, das so in die verzückte Betrachtung dessen versunken ist, wofür es sich selber hält, daß es übersieht, was es zweifellos sein sollte. Seine Hauptbeschäftigung ist die Ausrottung anderer Tiere und seiner eigenen Art, die sich jedoch mit einer so hartnäckigen Geschwindigkeit vermehrt, daß sie die gesamte bewohnbare Erde und Kanada verseucht.
Ambrose Bierce (1842-1914)

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…war die erste Situationskomödie – neudeutsch: Sitcom -, die in den 50er Jahren von CBS (Columbia Broadcasting System) vor Publikum aufgezeichnet wurde – die Lacher waren also echt.
Alles dreht sich in dieser Show um die rothaarige Hausfrau Lucy Ricardo geb. McGillicudy (Lucille Ball) und ihren Mann kubanischer Herkunft Ricky Ricardo, Entertainer im Nachtclub Tropicana (Desi Arnaz). Rickys Freunde Fred und Ethel Mertz sind in allen Folgen ihre streitsüchtigen treuen Begleiter. Gespielt werden sie von William Frawley und Vivian Vance.
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In dieser Folge hat Ricky Probleme mit dem Englischen. Übrigens sind Sprachprobleme nicht nur in dieser Folge ein Streitpunkt, denn auch Lucy hat Probleme mit der Muttersprache ihres Mannes.
Nach Rickys Problemen mit der Aussprache im Englischen habe ich diesen Aussprache-Guide aus dem Netz gefischt: Forvo
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Das einzige Filmmaterial von „Behind-the-Scenes“ der legendären Sitcom,
das überlebt hat – in Schwarz/Weiß + Farbe.

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